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Spanish Water

12.01. – 15.01.2011

Die ersten beiden Tage vergingen mit kleineren Reparaturen und dem installieren der Alarmanlage, wo unser Capitano im Element war und den Salon wieder in eine Werkstatt umwandelte. Da wir Mädls dabei auch genug eingeteilt waren, durften wir am Nachmittag baden gehen. Kurt freute sich sogar einmal alleine an Bord zu sein – er konnte dann ja werkeln, ohne dass dauernd jemand herum nörgelt – und brachte uns gleich an den Steg der Surferschule, was für uns auch viel näher zur Beach war.

14.01.2011:  Mit dem Bus fuhren wir zum Autovermieter. Derweil Kurt das Auto holte und Werner zu Budget ging, liefen wir Frauen im Sauseschritt den Supermarket durch. Erstens musste ich für Rene (ein ganz netter Segler aus Frankreich) ein WD40 besorgen und zweitens hatte Kurt schon Hunger und wollte was zu beißen. Christina, Renate und ich gönnten uns noch einen Kaffee im Supermarket, der frei für die Kunden dargeboten wird und von Warmhaltebehältern zu entnehmen ist. Inzwischen war auch Kurt mit dem Auto da und da Werner noch nicht hier war fuhren wir ihm entgegen. Die erste Station unserer südlichen Rundfahrt war die Destillerie, 23a Curacao Liköreink 24 Cocotime.jpgwo der bekannte Curacao Likör hergestellt bzw. verkauft wird. Der Parkplatz vor dem Anwesen war voll geparkt von Bussen, die die Kreuzfahrer herbei karren. Viel konnten wir nicht sehen, aber in den Verkaufsräumen standen die Menschen Schlange um diesen edlen Likör – der in handgeblasenen Flaschen abgefüllt ist – zu kaufen. Auch wir erstanden einige Fläschchen, nachdem wir einige Kostproben durch unsere Kehlen rinnen ließen. 23 Curacao Liköreink

 

 

 

 

Dann wollten wir unsere gefüllten Gasflaschen abholen, aber leider waren diese noch nicht angeliefert worden. Wir sollen  zwischen 15-16 Uhr noch einmal vorbei kommen, auf gut Glück. Wir setzten unsere Reise fort und fuhren nun endgültig in den Süden, der ziemlich flach, aber landschaftlich sehr schön ist. Bei einer Aloe Vera Plantage machten wir wieder eine Pause. Da wir eine zu kleine Gruppe waren, gab es keine Führung. 25 Aloe Vera Im Verkaufs- und Präsentationsraum bekamen wir allerdings einige Informationen über die Produktion dieser edlen Pflanze. Nachdem jedermann weiß, dass Aloe Vera nicht nur allein für die Kosmetik, sondern auch in der Medizin verwendet wird, konnten wir nicht wiederstehen und kauften uns auch einige Artikel für die Gesundheit und erfrischten uns mit einem guten Aloe Vera Drink. Da die Straße zur Straußenfarm teilweise überschwemmt war und noch dazu gerade vor uns ein Auffahrunfall passiert war, mussten wir auf diese Besichtigung verzichten. Da es  ja eigentlich schon Zeit war, sich wieder um das Gas zu kümmern, fuhren wir wieder in die Stadt zurück. Während sich die Männer weiterhin ums Gas bemühten, durften wir Damen einen Bummel durch die Einkaufsstraßen machen. Wir wurden am Marktplatz abgesetzt und nachdem wir die Stadt schon ein wenig kannten, machten wir uns einen Treffpunkt an der Promenade aus. Hier schlürften wir unseren guten Wiener Eiskaffee und der Besitzer, der ein gebürtiger Ungar ist, erzählte uns von seinem jetzigen Leben in Curacao. Unsere Männer kamen – mit Gas – zum Treffpunkt, bestellten sich ein Bier und bestellten es auch gleich wieder ab, da sie noch zur Immigration ausklarieren gehen wollten, was bedeutet, dass wir doch schon morgen weiter segeln werden. Die Wettervorhersage war gut für die nächsten 2 Tage, deshalb wurde jetzt schnell gehandelt. Wir haben auch vor, in der Boka Santa Cruz einen Nachtstopp einzulegen, bevor wir nach Aruba überfahren. Erschöpft nahmen etwas später unsere Männer im Cafe Vienna ihr Bierchen zur Hand. In Kurti’s surinamesischen Stammlokal wurde zum Abschluss  eine Saoto-Suppe gegessen, die jedem sehr gut schmeckte. Wir kamen etwas spät bei Norman’s Fischerpier an – die Happy Hour war zu Ende – die Männer wollten noch auf einen Absacker, aber da keine bekannten Gesichter mehr zu sehen waren, entschieden wir uns, doch gleich zum Ankerplatz auf unser Boot zu gehen.  Wir saßen schon im Dinghy, als Christina angelaufen kam und uns berichtete, dass sich der Schlüsselbund fürs Dinghy vom Anhänger gelöst hatte und plumps im dunklen Wassergrund landete. Wir fuhren zum Steg wo Werner gerade dabei war den Ersatzschlüssel zu finden. Bingo, sie konnten selbst zur Windance fahren. Ende gut, alles gut.

15.01.2011:  Wir müssen das Auto um 11 Uhr zurück geben, wollen aber vorher noch zum größeren Supermarket fahren. Es wurde stressig, denn Kurt konnte im Centrum-Supermarket kein Soda finden, deshalb müssen wir noch einmal zum Vreghendill-Market. Hoffen das es hier etwas gibt. Ich rief alle meine Engelein zur Hilfe, denn es wurde bereits spät. Pünktlichst waren wir beim Autovermieter, der uns allerdings zurück bringen musste, denn das Auto war mehr als voll, das hätten wir mit dem Bus nie geschafft.31 Grosseinkauf Mittlerweile war es fast 12:00 Uhr mittags. Wir beeilten uns an Bord zu kommen, sahen aber, dass die Windance noch an ihrem Platz ankerte. Von Hannes erfuhren wir dann, dass Werner noch immer seinen Schlüssel sucht. Kurt fuhr daraufhin zur Windance, um nachzusehen wie es mit unserem Plan aussieht. Werner hat den Schlüssel zwar gefunden, war aber nicht mehr aufgelegt zu segeln. Die Abreise wurde auf morgen 8 Uhr verschoben – welch eine Freude. Der Stress hat auch mich geschlaucht und außerdem haben wir uns von den anderen Freunden noch nicht verabschiedet.. Am Abend besuchten uns noch Birgit und Rainer von der Elsa sowie Hannes, Gerhard und Christine von der Pukuri. Es war wieder ein besonderer Abend von der lustigen Art.

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