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Cayo de Aqua – Isla Sur/Aves de Barlovento

13.12.2010

Um 06:00Uhr morgens hatten wir herrlichen Sonnenschein, aber als wir den Anker um 07:00Uhr aus der Tiefe heben wollten war es nur mehr schwarz vor uns. Wir wollen warten bis die Front durch ist, die sehr stationär war und so dauerte es noch 1 Std. bis es so halbwegs ging. Wir suchten uns schön langsam mit dem neuen Track durch das Riff, Karin am Bug und Renate kontrollierte den Track am Computer. Alles ging gut. Somit konnten wir Kurs nach AVES de BARLOVENTO nehmen. Nach einer weiteren Stunde war der Himmel fast wolkenlos, jedoch hatten wir nur 8-10kn Wind von 120°, was für unsere Aleppo zu wenig ist, um so richtig zu segeln. Unser Johann (Motor) musste für die 33 SM wieder mal arbeiten, den unser Ziel mussten wir bei gutem Licht erreichen. Die Fahrt war etwas rollig, da wir Kreuzsee mit 1,2m Wellen hatten. Kurt meinte, es wäre wieder einmal Zeit die Angel aus zu werfen. 2 Stunden lang rührte sich nichts, aber plötzlich wurden wir vom surrenden Geräusch der ziehenden Angelleine beim Lesen gestört.046b Überf. Aves Da hat doch tatsächlich ein Fisch angebissen und zwar im letzten Moment, denn unser Ziel war schon in Reichweite. Kurt kurbelte vorsichtig die Leine ein, denn die Fahrt wollten wir nicht unterbrechen. Es war ein kleiner Barracuda, aber groß genug für uns drei und es war Kurts erster Barracuda. Schnell wurde er ausgenommen und geputzt 046c Überf. Aves Baracuda

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und in den Kühlschrank verfrachtet, denn wir fuhren schon an der Südküste der Insel entlang. 047 Aves Barlovento Bei der Einfahrt zum Ankerplatz auf Isla Sur hatten wir sehr gutes Licht und wir konnten die Untiefen schön erkennen. Zwar waren die Durchfahrten zwischen den Korallenriffen teilweise sehr schmal, aber es machte keine Probleme. 048 Ilsa Sur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die elektronischen Seekarten waren wieder daneben. Aber wir sind wieder eingetaucht in eine fantastische Umgebung mit vielen großen Mangrovenbäumen und wurden von fröhlichem Vogelgesang empfangen. Der Anker fiel ca. 3.5 m ins türkisfarbene Wasser, während die vielen Vögeln aufgeregt hin- und herflogen und aufpassen musste, dass man nicht angekleckert wird. Wahnsinn, die Bucht ist ein Traum. 050 Ilsa Sur Zwar gibt es hier keinen weißen Sandstrand, dafür aber einen hohen Mangrovenwald mit tausenden von Vögeln, die im englischen als Boobies, Herons and other Seabirds bezeichnet wurden. Nachdem wir uns vom Anblick endlich losreisen konnten, sprangen wir ins kühle Nass und nach einem ausgiebigen Bad und einem Manöverschluck wurde der Fisch in die Pfanne getan. Ich sage euch einfach ein Traum, das Fleisch schmeckte vorzüglich, hatte wenig Gräten und war sehr saftig und ausreichend für uns drei. Nach dem guten Essen brauchten wir eine kurze Ruhepause, dann wurde das Dinghy zu Wasser gelassen und wir machten eine Expeditionstour und beobachteten die vielen, schwarzen, weißen und gefleckten Vögeln. 052 Ilsa Sur Die Booby haben außerdem rote Schwimmhäute, die eher die einer Ente gleichen. Weil wir befürchteten, dass auf Grund der vielen Vögeln hier auch viele Gelsen gibt wollten wir unsere Netzburg frühzeitig aufstellen. Gott sei Dank die Befürchtung traf überhaupt nicht ein. So genossen wir die Natur pur, den Sundowner, das fröhliche Treiben der Vögel und beschlossen hier sicher noch eine Tag zu bleiben.

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