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Cay Caulker–Ambergris Cay (BELIZE)

25.01. – 26.01.2013

Es war etwa 9 Uhr als der Anker fast sauber aus dem Grund der Bucht gleitet, unglaublich. Bye, bye Cay Caulker, es war schön hier und es hat uns trotz vielen Regens sehr gut gefallen. Wahrscheinlich gibt es bis Kuba kein Spanferkelessen mehr, sorry für Kurt. Bei Betthy und John von der Second Wind verabschiedeten wir uns per Funk. Sie waren unsere guten Nachbarn. Langsam fahren wir bei völlig bedecktem Himmel unseren Wegepunkt im 2,4 – 3m tieferen Gewässer entgegen. Nach ca. 4 Meilen gab es wieder Flachwasseralarm, unser Tiefenmesser piepste öfters. Das sind die Momente, wo sich mein Magen zusammenzieht oder das Herz aufhört zu schlagen, um es theatralischer auszudrücken. 2 Meilen später waren wir wieder bei 2,7m und eine kurze Verschnaufpause, denn ab Höhe Boundary of Hol Chan Marine Reserve sind weder nur 6 feet eingezeichnet. Kurt nimmt Gas weg, was bedeutet, das die Tiefe geringer wird. Erneutes Knieschlottern, 1 Meile grng, grng. Ich hoffe meinerseits, dass wir bald aus diesem Flachwasser draußen sind. Endlich sind wir da vor der Stadt San Pedro. An der Wasserfront reiht sich ein Hotel nach dem anderen. Eines schöner als das andere. Der Ankerplatz ist zwischen dem Barriere Riff und der Wasserfront, von einer Seite zur anderen nur ca. 1 Meile breit. Der Anker fällt in glasklares Wasser auf Grund.Bucht San PetroSan Petro Übrigens, die Wasserfärbung ist traumhaft schön, einmaliger Sandgrund mit wenigen Flecken, wo das Seegras wächst. Ein paar Minuten später tauchten wir ein ins herrlich angenehm kühle Nass. Stadterkundung war dann angesagt, das sonnige Wetter und der Hunger lädt geradezu ein. Wir versuchen unser Dinghy am Steg der Tauchbasis vom Ramons Reef Resort einzuparken und bekamen dafür auch die Erlaubnis von einem Staffmitglied.Strand San Petro In der Rezeption fragten wir ob wir den Code für das Internet bekommen könnten, leider ohne Erfolg. Dieser wird nur an Hotelgäste weitergegeben. In den gepflasterten Straßen der Stadt gab es regen Verkehr, hauptsächlich von den kleinen Golfcarts. Auch am nahe gelegenen Flughafen herrschte große Betriebsamkeit, wir zählten mindestens 12 Flüge innerhalb kurzer Zeit. Uns fehlte die Gemütlichkeit von Caulker.  Im kleinen Restaurant Alibaba gönnten wir uns Hommus, Fatoush und ein Grillhendl. Hat lecker geschmeckt. Und wie könnte ein Ausflug enden? Es begann wieder zu schütten.

26.01.:  Es regnet unaufhörlich, wir konnten erst am späteren Vormittag in die Stadt fahren, da wir ausklarieren müssen. Kurz vor 12 Uhr waren wir bei der Immigration, doch die Tür war verschlossen. Ein Officer vom anschließenden Zollbüro  fragte was wir wollen. Er bat uns ins Büro und rief bei der zuständigen Person an. Es war eine Dame, die nach etwa 10 Minuten darauf kam. Wir hatten nicht alle Papiere parat, (Kopie vom Seebrief und einer Crewliste fehlte). Nah dem Ausfüllen der Formulare ging es gut voran. Wir bezahlten 119,- B$, davon waren 19,- B$ für die Kopien und 40,-B$ Overtimefee. Dann gingen wir zum Zoll und zahlten noch mal 40,-B$ Overtimefee. Einen Harbourmaster gibt es hier nicht, deshalb entfiel die Ankergebühr. Wir fuhren zur Aleppo zurück und kamen rechtzeitig an, denn der Regen setzte abermals ein. Ich begab mich in die Kombüse und bereitete Chili con Carne zu, was wir als Mittagessen verspeisten. Kurt hat es geschmeckt, es war auch wirklich gut. Als die Regenwolken auflockerten, fuhren wir wieder in die Stadt, wir hatten noch 1 leere Kiste Bier und einen Kasten Soda.Bierlager Diese wollen wir nicht mitnehmen nach Mexiko. Im Auslieferungslager wurde zwar noch gearbeitet, aber die Kassa war bereits geschlossen. Im gegenüber liegenden Island-Supermarket konnten wir sie aber dennoch loswerden. Dann marschierten wir zur Yachtklub-Marina und nahmen Kontakt auf mit John von der Starsinger, den wir vom Funk her kennen. Er möchte auch nach Mexiko, aber zögert noch wegen dem Schlechtwetter. Dann wurde es wieder dunkel und schon fing es wieder an zu regnen. Wir warteten im Aufenthaltsraum der Marina diese Front ab, tummelten uns aber auf die Aleppo zu kommen, denn die nächste Front schiebt sich heran. Jetzt schlägt sich das Wetter auch auf unsere Stimmung, wir sind es langsam überdrüssig. Auch die Einheimischen klagen über dieses Sauwetter. Na wow, bald darauf schüttete es erneut und zwar mit Starkwind und das ging die ganze Nacht hindurch. Der Wetterbericht für morgen sieht jedenfalls bis Mittag nicht gut aus.

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