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Isla Linton IV

24.04. – 25.04.

Ostersonntag: Wir genossen ein herrliches Osterfrühstück und waren voller Tatendrang. Kurt widmete sich wieder dem Generator, der nach dem Zündkerzenwechsel schnurrte er, als wäre nie was gewesen. Juchuu, eine Sorge weniger und weil der Tag heute so gut anfing wurden alle unsere Reserve-Wasserflaschen ins Dinghy gepackt und mit klarem Quellwasser aufgefüllt. Hans, vom Restaurant Casa X ist so ein netter Typ, er hilft wo er kann, ist immer gut drauf und  verlangt nichts dafür. Wir durften die letzten Tage immer unsere Flaschen füllen, was immerhin pro Abfüllung an die 80 Liter waren. Am Nachmittag waren wir mit anderen Seglern bei Binnie eingeladen, die ein herrliches Anwesen auf einem Hügel bei der Ankerbucht besitzt. Sie ist Amerikanerin und mit ihrem Mann sehr viel gesegelt, bevor sie sich in Panama niederließen. Leider ist ihr Ehemann Roger letztes Jahr verstorben, er wurde im Beisein anderer Segler auf seinem Anwesen bestattet. Leider hatten wir keinen Fotoapparat mit, denn dieser Roger hat das ganze Grundstück mit soviel Liebe in Eigenregie umgestaltet, was grandios ist. Es sind 2 Häuser eingebettet in einer parkähnlichen, jedoch auch urigen, Vegetation, geziert mit kleinen Holzbrücken, gepflasterte Gehwege und zwischen tropischen Pflanzen und Bäumen wurden liebliche Sitzbänke zum Verweilen hingestellt. Bei der großen Terrasse fließt ein kleines Quellenbächlein hindurch, auch hier gibt es kleine Holzbrücken darüber, die eingebunden sind. Mit besonderen Steinen, Muscheln, Holzfiguren, Hängematten etc. wurde alles dekoriert. Ein Paradies, welches der Hausherr nach der Fertigstellung nicht lange genießen konnte. Wir haben wieder viele neue Gesichter kennen gelernt und bei Eis, Kuchen, Snacks und Drinks – jeder brachte etwas mit -  wurde viel erzählt und Erfahrungen ausgetauscht. Auf dem Retourweg kehrten wir noch kurz bei Hans (Casa X)ein und ein paar Minuten später verhinderte ein plötzlicher Regenguss unsere Dinghyfahrt zur Aleppo. Also blieben wir noch etwas länger.

25.04.: Wir unternahmen eine tolle Flussfahrt  durch die Mangrovenlandschaft zur Panamarina, 05a Auf den Weg zur Pananmamarina die in einem perfekten, geschützten Mangroven-Creek Moorings ausgelegt haben. Geführt wird diese Marina von Jean Paul und Sylvie Orlando. Ein  guter Standort, um eine Yacht für einige Monate liegen zu lassen, da sie auch ein Boot-Service anbieten. Ufff, gleich bei der Einfahrt zum Dinghy-Pass blieben wir in einer Untiefe stecken und ein Blick in die Wassertiefe zeigte uns einen wunderschönen hohen Korallenstock, der übersät war mit roten und orangen Blüten. Da haben wir aber Glück im Unglück gehabt, denn wir waren sofort wieder frei und haben auch nichts beschädigt, da Kurt sofort den Motor hob und uns mit dem Ruder abstieß. Nun richtete sich unsere Aufmerksamkeit mehr in die Untiefen zu gucken und nicht nur in die Landschaft zu schauen. Drinnen im Flussbecken -  das manchmal sehr eng wurde,05 Auf den Weg zur Pananmamarina um sich dann wieder wie ein See auszubreiten – gab es nicht mehr so viele Riffe. Als wir kurz einmal anhielten, sahen wir Tigermantas ganz an der Oberfläche dahin schweben. Leider konnte ich keinen in die Kamera bekommen. Wir legten an der Pier an und besichtigten die Marina, an deren Vergrößerung  gearbeitet wird. Sonst rührte sich rein gar nichts, alles war ruhig, man sah keine einzige Menschenseele, nur ein Hund bellte, als wir dem schönbemalten Gebäude näher kamen.

 

05b Panamarina Das kleine französische Restaurant, sowie auch das Office waren heute leider geschlossen. Wir spazierten noch ein wenig auf dem Gelände herum und irgendwie tat es uns leid, hier keinen Platz mehr bekommen zu haben.

05c Panamamarina

 

 

 

 

 

Dann fuhren wir wieder retour und waren, nun beim Ausgang, sehr vorsichtig. Mit freiem Auge sahen wir den vielfärbigen Korallengarten mit  Gehirn- und Fächerkorallen, hier dürfte die Unterwasserwelt noch vollständig lebendig sein. Kurt möchte gerne noch Gasoline für den Generator besorgen, den wir am Ende des kleinen Dorfes Lindo bei einem Privathaus kaufen konnten. Unterwegs bekam ich von einem kleinen Mädchen einfach so zwei Muscheln geschenkt und gerade heute habe ich keine Süßigkeiten mit. Ärgerlich!! Plötzlich hörten wir eine Stimme aus einem Lautsprecher tönen und folgten dieser, denn meistens sind das fahrende Händler und vielleicht hat dieser sogar Gemüse dabei. Bingo, auf der Ladefläche standen Kartons mit Obst und Gemüse und alles sieht so frisch aus. Ich kaufte folgendes ein: 8 Bananen, 1 große Ananas, 3 Gurken, 1 Melone, 4 Mangos, 5 große Fleischtomaten, 4 knackige Paprika und 1 großen, festen Eishäuptlsalat für nur unglaubliche  6,-US$.  So günstig war es schon lange nicht mehr. Vor lauter Freude gingen wir zum Hans essen. Obwohl Kurt vor hatte heute noch nach Portobello weiter zu fahren, es aber schon etwas spät dazu war, konnte ich ihn leicht überreden erst morgen aufzubrechen. Mit Freude gab ich die Badeleiter nach unten und genoss noch einmal das herrliche erfrischende Meer.

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