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Isla Linton II

18.04 – 19.04.

Kurt ist fieberfrei und schon wieder quicklebendig. Montag morgens hat er die letzte der 3 Antibiotikatabletten eingenommen und wir hoffen, dass es bald vorbei ist mit dem ewigen Einschmieren und Verbinden. Wegen der Röte – die abermals auftrat – machen wir uns keine Sorgen, denn die gleiche Reaktion hatte er schon vor mehr als einem Jahr in Fortalezza (Brasilien) nachdem er Antibiotika einnahm. Auf alle Fälle werden wir aber diese Woche noch einen Arzt aufsuchen, um Gewissheit zu haben, dass wir alles richtig gemacht haben. Jedenfalls fühlte sich Kurt so wohl, dass er den nun gut getrockneten und reparierten Seewasserfilter wieder einbaute. Es scheint wieder besser zu funktionieren, aber mein Kapitano ist noch immer nicht 100%ig zufrieden. Nach getaner Arbeit genossen wir die tolle Abendstimmung und entschieden uns, doch gleich morgen früh mit dem Bus nach Colon zu fahren. 02a Abendstimmung Isla Linton

Um 8:30Uhr stiegen wir in den Costa Arribe Bus ein, der uns nach Colon bringt. 01 Busbahnhof Colon Von der Busstation fuhren wir mit dem Taxi ins Krankenhaus und beim Aufnahmeschalter brachten wir mit Händen und Füssen der Rezeptionistin bei, weshalb wir hier sind. Nach längerem Hin- und Her und einem Sprachengemisch von ein wenig spanisch und englisch, ging sie mit uns zum anderen Ende der Krankenanstalt und führte uns in ein Zimmer, wo sich 2 weißbekleidete Frauen (Ärztinen??) unterhielten. Auch hier sprach keine englisch, aber die mitgebrachten, bereits leeren Medikamentenschachteln halfen, dass sich eine Dame erhob und uns in ein anderes Zimmer führte, dessen Einrichtung nur aus zwei Stühlen und einen Schreibtisch bestand und welches wohl die Ordination ist. Im Nebenraum konnte ich zwar ein Untersuchungsbett sehen, aber die  Wunde wurde trotzdem nicht angesehen, es wurden nur 3 Rezeptblätter für die Apotheke geschrieben und eine Blatt für eine Spritze, die dem Kurt eine hinzu gerufene Schwester in den Hintern jagte. Für die Spritze und die Konsultation bekamen wir eine Honorar-Rechnung von 32.-$.  Das war es! Jedenfalls waren wir um 11 Uhr aus dem Krankenhaus. In der gegenüberliegenden Apotheke erhielten wir zwar die Fucidin-Salbe, aber von zehn verschriebenen Floximax (Antibiotika-Tabletten) bekamen wir nur eine Fünferpackung. Mehr hatten sie nicht auf Lager. Da wir im Colon 2000 (Einkaufszentrum) waren, sahen wir uns gleich um einen Optiker um und erfreulicherweise werden hier Brillen nur nach genauester Augendiagnostik angefertigt. In ca. 1 Woche hat Kurt wieder eine gute Gleitsichtbrille, denn seine alte hat er in der Bucht von San Blas versenkt. Nach einem arabischen Mittagsmahl gingen wir zum Nautic Club von Colon und sahen uns da ein wenig um. Hier trafen wir die Crew von der SY-Sunburn, die morgen durch den Kanal geht. Kurt wollte als Leinenhalter mitgehen, aber mit seiner Wunde ist das fast unmöglich. Später gingen wir noch in die Free Zone, denn wir wollten einen Dehumifier (Luftentfeuchter) kaufen, wurden aber nicht fündig. Wieder am Busbahnhof angekommen verbrachten wir die längere Wartezeit mit amüsanten Beobachtungen der vielen Menschen, die verkaufen und kaufen, Kaugummi kauen oder eine Erfrischung zu sich nahmen. Mit dem letzten Bus um 17:30 Uhr 01a Busbahnhof Colon fuhren wir  zurück zu unserem Ankerplatz und  kamen da bei Dunkelheit an. Kurt musste noch den Generator starten, der wieder wie ein Glöckchen ansprang. Leider hat sich aber ein Yachtie über den Lärm aufgeregt und des Friedens Willen stellten wir ihn wieder ab.

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