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Isla Linton

12.04. – 17.04.2011

14c Ankerplatz Isla Linton  14a Ankerplatz Isla Linton

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14 Ankerplatz Isla Linton

 

Entgegen unserem Plan – am nächsten Tag weiter nach Portobello zu segeln – entschlossen wir uns länger hier zu bleiben. Kurt ist mit einigen technischen Problemen wie Seewasserpumpe am Monatg konfrontiert und möchte hier diese lösen. Wir sind nämlich an einem wunderbar geschützten Platz, wo vieles möglich ist. Gestern Abend hatten wir netten Besuch von den Schweizer Weltumseglern Barbara und Uli von der SY- Antares Royal, unseren unmittelbaren Nachbarn, die uns auch einige Informationen von den Örtlichkeiten gaben. Dienstag Mittag fuhren wir mit dem Bus nach Sabanita zum Ray-Supermarket einkaufen. 1a5 Bus aussen 15 Bus innen  Ca. 1 Stunde gutes Sightseeing eines Teiles von Panama für

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nur $ 1,30. Das Land ist herrlich grün (es regnet auch viel), hügelig, hat viel Weideland, wo viele Kühe grasen. Die Straße, die wegen der starken Regenfälle im Dezember stark beschädigt und unpassierbar war, wurde erneuert und ist gut befahrbar. Die kleineren Ortschaften sind halbwegs sauber, nur im Ort Portobello, wo wir eigentlich auch hin wollten, liegt der Müll herum. Die Ankerbucht ist zwar sehr schön, aber das Wasser ladet nicht zum Baden ein. Manche Segler meiden daher diesen Ankerplatz, dessen Ankergrund aus dunklem Schlick besteht. Beim Reden lernt man Leute kennen. Mittwoch erfuhren wir, dass hier ein Mechaniker mit seiner Yacht “Sunrunner” unweit von uns ankert. Das war für Kurt der Punkt auf dem “I”. Sofort suchte er diesen auf und der symphatische Amerikaner Paul Bellia, versprach am nächsten Morgen zu kommen. Donnerstag vormittags war der Salon wieder zur Baustelle umgewandelt und mittags wussten wir bereits, dass wir am Freitag nach Panama-City fahren müssen. Auf der Einkaufsliste sind einige Ersatzteile notiert, welche wir für die zerlegte Seewasserpumpe  benötigen. Freitag morgens um 5:15 Uhr  – es war noch dunkel – rasselte uns der Wecker aus dem Tiefschlaf. Bei der Fahrt zum Dinghy-Dock fing es kurz zu regnen an, hätten wir doch einen Schirm oder Regenjacke mitnehmen sollen, jetzt war es zu spät dafür. Mit zerwühlten Haaren saß Hans mit seiner Frau schon am Frühstückstisch, dabei ist es erst 6 Uhr. 10 Minuten später standen wir wartend bei der Busstation mit Blick in den gegenüberliegenden Friedhof. Inzwischen war es hell geworden und der Regen hat auch aufgehört. Nach langen 20 Minuten warten, kam der mit Schulkindern besetzte Bus  endlich um die Kurve gerauscht. Wir ergatterten noch einen Sitzplatz – eng, aber immerhin – bis Sabanita, wo wir umsteigen müssen. Eine Fußgängerbrücke führte uns auf die andere Seite der Schnellstraße, wo wir wieder ca. 20 Minuten auf den Bus warten. Beim Einsteigen drängten sich die Leute, jeder wollte mitkommen. Ich hielt mich bei Kurt fest, der ebenfalls um einen Platz kämpfte. Wieder Sightseeing pur. Nach ca. 1 1/2 Stunden waren wir in Panama-City, nahmen ein Taxi, der uns zur angegebenen Adresse brachte, aber uns mit dem Fahrpreis näpfte. Er verlangte statt $4 eben $7,- und unwissend wie wir waren glaubten wir pro Kopf 3,- bezahlen zu müssen. Nix wahr!!! Man nennt das Lehrgeld zahlen. Dimar S.A. ist ein gut sortierter Laden mit freundlichem und kompetentem Personal und wir bekamen alle Ersatzteile für die Seewasserpumpe die wir brauchten und das zu günstigen Preisen. Die Zündkerze für den Generator bekamen wir in einem Autoshop und Ersatz-Kühlgas für den Kühlschrank erhielten wir bei Cool Sports, beide Geschäfte waren in der Nähe von  Dimar. Unsere Schnell-Tagesreise nach Panama-City und zurück hat sich gelohnt. “Mehr brauchst net”. Samstag war Reparaturtag, Paul kam fast pünktlich, um die Ersatzteile einzubauen, alles war perfekt, nur tat sich ein neues Problem auf. Vom Seewasserfilter war der Einlauf korridiert und wies ein Loch auf. Ich weiß nicht, ob wir jemals ohne Reparatur auskommen können. Kurt fühlte sich morgens schon nicht sehr wohl, die Wunde am Fuß sah wieder schlimm aus und ich bestand darauf, dass er jetzt Antibiotika einnimmt. Am Nachmittag bekam er Schüttelfrost, war nur noch müde, hatte keinen Hunger, bekam Fieber und schlief bis am nächsten Morgen.16a Kurt hat Fieber Als er noch immer fieberte, suchte ich die geeigneten Tabletten, die er sogleich nahm. Eine Stunde nach Einnahme der Tablette verdrückte er zum Kaffee 4 Spiegeleier und Brot, ein Zeichen, dass es ihm wieder besser ging. Außerdem ist heute Sonntag und das ist bei uns schon Tradition, dass es immer Eier zum Frühstück gibt. Dann hielt er wieder ein Gesundheitsschläfchen bis Mittag. Es wurde von Stunde um Stunde besser, trotzdem wird heute nicht gearbeitet, ich verordnete ihm Bettruhe.

16 Antibiotikaauswirkung

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