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POROS – Cap Sounion (Attika)

12.09.2005

Wir verlassen heute zum letzten Mal Poros, in dessen Städtchen und einigen Bewohnern wir ganz verliebt sind. Traumhaftes Segelwetter begleitet uns zum Cap Sounion und der berühmte Poseidon – Tempel ist schon von weitem gegen den blauen Himmel auszumachen. Wir laufen mit der Abendsonne in die Bucht ein und der Ankerplatz unter dem grünen Hügel mit seinem imposanten Tempel ist malerisch schön und idyllisch. Es fällt uns auf, dass nicht mehr so viele Boote unterwegs sind, den im Sommer soll dieser Platz sehr dicht belegt sein. Wir hatten keine Mühe den Anker in die Bucht zu legen. Mit der Dhingi fuhren wir zum winzigen Örtchen, welches nur 2 Tavernen beherbergt. Nach einem kleinen Spaziergang entschieden wir uns für die erste, typisch griechische Taverne. Ein junger freundlicher Mann/Frau mit immens langen, wunderschönen, schwarzen, teils zusammengebundenen Locken, schwirrte zwischen den Tischen umher und fragte mit tiefer Stimme um die Wünsche der Leute. Das besondere daran war, das er sich mit seinem schönen Körper total weiblich bewegte. Ich denke, dass viele Frauen neidisch werden können, wenn sie seinen graziösen Gang sehen. Natürlich waren alle Blicke auf ihn/sie gerichtet und auch wir hatten es schwer, uns von seinen Anblick zu lösen. Nach dem guten Essen und dem interessanten Erlebnis fuhren wir im Dunkel der Nacht zur Aleppo zurück.

POROS

11.09.2005

Heimreise von Sabine und Werner. Ich glaube, es hat ihnen sehr gut gefallen. Leere umgibt uns wieder.

Etwas aufräumen, Wäsche wechseln, umsiedeln in die eigene Kajüte. Mittags eine Radtour (ca. 10 km steil bergauf) zum Kloster nach Panagia. Sehr schön, 3 Männer hielten gerade einen Gottesdienst oder Gebetsstunde mit viel Gesang in der sonst menschenleeren Kirche. Die Ruinen des Poseidon-Heiligtums lag weitere 7 km bergan, worauf wir aber verzichteten, obwohl der ganze Weg durch einen wundervoll duftenden, dichten Pinienwald führte. Beim Rückweg wurde für den Hunger noch Pita-Gyros und andere Schwein-Leckereien von einem Straßenlokal gekauft, welche vorzüglichst schmeckten und gierig an Bord verzehrt wurden. Nun wurde noch für morgen der Reiseplan ausgearbeitet und der herrliche Abend genossen.

HYDRA – Badebucht – POROS

10.09.2005

Segeln, baden, große Quallen, Anlegen am Pier auf der Nordwestseite, ruhig. Spaziergang durch die engen, gewundenen, mit Treppen steil raufführenden Gassen zum Hügel der hübschen Stadt Poros, welche unseren Freunden sehr beeindruckte. Sabine konnte sich nicht satt sehen an den vielen, blühenden, um die Häuser rankenden Sträuchern und Pflanzen.

Das Abendessen wurde in einer gemütlichen Taverne oberhalb der schönen Kirche eingenommen, wo die Bedienung außerordentlich höflich und nett war.

Tolon – HYDRA (Mandrakibucht)

09.09.2005

Schönes Segelwetter, Hafen voll, Fender verloren, gestohlen, wieder geholt. Ausweichen in die Mandrakibucht, Baden, um € 2,–/Pers. mit einem Wassertaxi vom Hotel in die malerische Stadt Hydra übergesetzt, ausgedehnten Spaziergang mit Besichtigung der vor Anker liegenden Luxusyachten. Ein schönes Geschenk von Sabine und Werner (3 liebliche – mit Hydramotiven – schöne Bilder zum Aufhängen) bekommen. Kurzbesuch in einer urigen Taverne in einer kleinen Hintergasse und am Küstenweg beschwingt per Fußmarsch zurück marschiert in die Mandraki-Bucht. Ein schöner Tag bzw. Nacht war um Mitternacht zu Ende.

Tolon

08.09.2005

Schon zeitlich fuhren wir mit dem Auto in die große, sehenswerte, schöne Stadt Navplion, die an der NO-Ecke des Argolischen Golfes liegt. Es ist eine der wenigen Städte in Griechenland, in denen die alten Häuser unter Denkmalschutz stehen; die Neustadt versteckt sich hinter den Bäumen am Oststrand. Das macht die Altstadt mit ihren Kirchen, venezianischen Häusern und der einstigen Moschee (jetzt kath. Kirche) so sehenswert. Es gibt gute Einkaufsmöglichkeiten in teils sehr eleganten Markengeschäften, die ihre Auslagen mit antiken Möbeln dekorieren. Die Gassen sind übersät mit blühenden Bourgenvilleabäumen unter dessen Blütenkronen sich die Tavernen verstecken.

Wir bemühten uns die 857 Stufen zur venezianischen Zitadelle auf den Hügel Palamidi hinaufzuklettern und wurden mit einem großartigen Blick über die Ebene von Argos belohnt. Nach einem Spaziergang durch die Stadt nahmen wir Platz in einem Promenaden – Cafe und warteten auf Kurt, der sich wieder einmal für eine Vodafone-Simkarte interessierte. Pünktlich traf er zum verabredeten Zeitpunkt ein. Anschließend begaben wir uns auf den Weg nach Mykene, deren antike Anlage uns sehr imponierte. Das in einem ehemaligen venezianischen Munitionslager eingerichtete archäologische Museum enthält wertvolle, in der Umgebung gemachte Funde aus mykenischer Zeit.

Nach diesem schönen kulturellen Ausflug kamen wir am Spätnachmittag wieder in Tolon an und spazierten am Badestrand entlang, auf der Suche nach einer Taverna. Wir entschieden uns für das nette Restaurant, wo die Männer tags davor den Wein tranken. Wir haben auf der Terrasse sehr gut gegessen, gerade richtig um ein bisschen zu ruhen. Sabine hat leider etwas Kopfweh und kroch zeitlich in die Koje, während die Männer bei der kleinen Taverne am Rande des Kais um Wassernachschub fragten und anschließend noch einen hoben – als Dank, wie sie sagten. Nachdem sie aber etwas lange ausblieben, machte ich mich auf den Weg zu ihnen und gesellte mich dazu, weil sie gerade einen kleinen Fisch bestellt hatten. Die gekochten – mit Olivenöl, Zitrone und Oregano gewürzten – Kartoffeln (Beilage) schmeckten vorzüglich. Der kleine Fisch bestand aus einer Platte mit gegrillten versch. Fischsorten, Shrimps und Kalimari. Sehr gut, aber teuer! (Wahrscheinlich war da das Wasserbunkern schon mitgerechnet).

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