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TMO Marina am Trockenen V

30.-31.10.2010

Der arme Kurt, er bringt draußen in der Hitze die erst Lage Antifouling auf, während ich mich im kühlen Inneren aufhalte, Radio Steiermark höre und bei tollen Klängen meine Hüften schwingen kann. 1.Lage Antifouling Hie und da ruft er mich und dann werfe ich ihm eine Flasche Mineral zur Erfrischung zu. Die Welt ist manchmal ungerecht, nicht wahr? Zwischendurch schneide ich eine Melone auf, bereite einen Salat zu und räume auf, da beim Suchen von bestimmten Items immer ein Durcheinander herrscht. In der Lagerkoje stinkt es noch immer nach Moder, aber da darf ich nichts anrühren, das ist Kurts Heiligtum. Nur er kennt sich in seinem Chaos aus und sagt, wenn ich da etwas anrühre findet er nichts mehr.  Diese männliche Ordnung werde ich nie verstehen. Das Internet funktioniert erfreulicherweise heute perfekt. Konnte mit meiner Schwester ohne Störung über Skype telefonieren. Nachmittags war es etwas bewölkt und da war es nicht so heiß. Kurt hatte mit seiner Arbeit nämlich an der verkehrten Seite angefangen zu streichen – zu blöd – jetzt muss er an der sonnigen Seite weiter machen, aber da muss er jetzt durch. Bei Einbruch der Dunkelheit war er mit der ersten Lage fertig. Nach der wohlverdienten Dusche bekam er ein Smirnoff Ice als Belohnung. Inzwischen ist ein deutsches Paar (SY Skorpio) und 1 Frau über Porlamar (Insel Margarita) angekommen. Es darf wieder ein wenig deutsch gesprochen werden. Wir helfen mit einer kühlen Flasche Wasser aus. Später fuhren wir mit dem Taxi (2,50€) in die Paseo Colon,Öffentl, Telefon wo es einige gute arabische Restaurants gibt und genossen Homus, Fatoush und Shawarma eingerollt in gutem Fladenbrot.Beim Araber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.10.2010

In der Früh war es gut bewölkt, aber ca. um 10:00 Uhr heizte die Sonne unbarmherzig herab. Kurt fuhr mit dem Rad in die Bahia Redonda um Trinkwasser und Essig zu kaufen. Er brachte auch gutes Yoghurt und Kartoffeln mit, denn am Morgen erwähnte ich, das ein Kartoffelgulasch gut wäre. Und es war gut. Derweil Kurt seine Arbeit im Freien machte werkte ich in der Kombüse. Für den Nachtisch wurde der neue Ananas-Schäler  zum ersten Mal eingesetzt, – danke Sabine, er funktioniert wunderbar.  Unsere deutschen Nachbarn (Kurt, Gabi, Heike von der Sy Skorpio) gingen heute morgen zu einem Market, wo man vieles bekommt. Sie brachten mir frische Hühnerbrust mit. Auch sie haben ein Problem mit dem Kühlschrank und Kurt borgte ihnen sofort unser kleine Kühlbox, damit sie ihr eingekauftes kühlen können. Sie halten sich schon seit 20 Jahren in der Karibik auf und kommen während der Hurricanzeit immer in die TMO-Marina. Wir werden sicher noch sehr viel Information von ihnen bekommen. Mittags fiel mir plötzlich auf, dass bei der Equinoxe die Abdeckung fehlte. Was ist da los? Werden morgen sofort ins Büro gehen und nachfragen. Es kann nur jemand von der Marina gewesen sein, denn im Sicherheitstrakt kommt sonst niemand rein. Es ließ mir keine Ruhe, ich ging einfach näher ran und sah ein blaues Kudlmuddel im Inneren der Kuchenbude. Kurt  wird heute sicher mit der zweiten bzw. dritten Lage Antifouling fertig werden.2.Lage Antifouling Leider macht mir mein Knie wieder Probleme, merkte es schon gestern, das da was nicht stimmt. Also lege ich so gut es geht mein Bein hoch und wickle es mit einem Eisbeutel ein. So ein Mist!

TMO Marina am Trockenen IV

28. – 29. 10. 2010

Karin fand die Visitenkarte vom Taxifahrer Luis Medina, welche wir im Mai von ihm bekommen haben. Er könnte uns bei den Besorgungen behilflich sein, da er auch etwas englisch spricht. Schon bald wurde er angerufen und pünktlich um 9:00 Uhr war Luis zur Stelle. Wir fuhren in die Stadt, suchten den ganzen Markt ab um eine kleineres Wall unit Model zu bekommen, PA303541-800jedoch diese waren nur für 115V. Somit kaufte ich dann doch die größere, die auch die doppelte Leistung hat, aber  es wird noch ein Verstauproblem geben und sie läuft mit 60Hz, das heißt wenn es 50Hz gibt ist sie nicht einsetzbar. Ja so ist halt das Segler Leben. Um den Luftkanal herstellen zu können suchte ich eine Isolierung mit Alu-Folie, das wurde schwierig. Von wegen Baumarkt in unserem  Sinne, wir fanden keinen. Styropor gibt es jede Menge gleich in der Fabrik usw, Bei einer Aircondition Installationsfirma wurde ich dann aber fündig. Der Vormittag ist wie im Flug vergangen und es war höchste Zeit das Flat zu räumen. Wir erledigten dies auch gleich mit Luis und für 41/4 Stunden Taxifahrt verlangte 200.- Bolivar (20.-€). Unseren Proviant, den wir von zu Hause mitgebracht hatten, konnten wir gleich in den gut gekühlten Kühlschrank packen. Heute gibt es kein Mittagessen, es wurde durchgearbeitet. Am Nachmittag wurde dann unsere Luft u. Kältemaschine montiert. Keine größeren Probleme, außer mit den Normen, den hier gibt es wieder ganz ausgefallene Stecker. Was tun? Stecker abschneiden, mit unserem Verlängerungskabel verbinden und schon wurde es kühl. Jahuuu, was für eine Wonne. Danach ging ich ins Marina Büro, um mein revidiertes Angebot für das Polieren meiner Außenhaut einzuholen. 550.-€, nein danke, dann machen wir es eben selber. Man muss auch wissen, das ein Facharbeiter nur ca., 15.- € am Tag bekommt.

PA303544-800 Für die Lieferung und Montage des Wellenlagers verlangen sie 420.-€ (davon Lagerkosten bei 71.-€; im Vergleich der Preis zu Hause 30.-€), aber hier muss ich ok sagen, den sonst stehen wir noch längere Zeit am Trockenen.

Am Abend gab es noch eine gute Brettljause (Danke meiner Nichte Karin u. meiner Schwägerin Sidi für das sehr gute Geselchte und dem Speck, natürlich auch ein danke an Romans Eltern für die gute Herstellung) mit einer guten Mischung und dann ging es ab in die Koje.

Da mein Navigationstisch  mit allen möglichen und mitgebrachten Sachen vollbeladen war und auch noch einige Sachen im Koffer waren, musste einmal Ordnung geschaffen werden, auch zur Freude meiner Frau. So wurde auch gleich die die Elektro-Versorgung für die beiden Computers erledigt, was fast den ganzen Vormittag in Anspruch nahm. PA293536-800 Beim Mittagessen fiel mir auf, dass ich keine Verbindung mit dem Internet bekomme, also wieder mal zum Büro. Ja, sie haben ein Problem an welchen gearbeitet wird. Dann wurden meine Mac-Adressen neu eingegeben und im Büro  bekam ich sofort eine Verbindung. Am Boot leider keine, also kam ein Computer-Spezialist an Bord. Nach längerem Check, stellte er fest, dass doch noch was an der Anlage zu machen sei und kurz darauf hat es auch geklappt. Hatten dann auch ein längeres Skype- Gespräch mit Mario und auch mit Gudrun.

Es war wieder spät geworden, die Leute im Yard legen schon langsam ihre Arbeit nieder.

Schnell noch ein paar Kleinigkeiten machen wie: Nacharbeiten am Ruder und Kiel und dann war der Tag auch schon gelaufen.

PA303545-800

TMO Marina am Trockenen III

27.10.2010

Der Tag hat begonnen und machen uns auf dem Weg zum kleinen Supermarket in der Marina. Sind inzwischen draufgekommen, dass wir teilweise (Wasser, Säfte) billiger kaufen, als im großen Supermarket am Placa de Major. Wir wurden bereits vom Security Mann der Bahia Redonda gesucht, der aufgeregt auf spanisch daher plapperte. Wir nix verstehen! Die Inhaberin vom SM übersetzte uns, was er uns sagen möchte. Es gab ein Problem mit unseren Rädern, wir dürfen sie nicht an der Palme festmachen. Aha, dann müssen wir eben einen anderen Platz suchen. 2 Minuten später teilte er uns mit,  wir dürfen doch.  Nun aber ab an die Arbeit, es wird schon wieder so heiß. Pünktlich um 9:00 Uhr morgens kam der Elektriker – sehr verlässlich – hat einen neuen Ventilator dabei und begann ihn sogleich einzubauen. Kurt kam hinzu und guckte ihm über die Schulter und deutete mir an: schaut net guat aus!! Na bravo!! Plötzlich geht er zur hinteren Koje, räumt den ganzen Salon und freien Plätze voll, jetzt haben wir wieder Baustelle auf allen Seiten. Aber es hat sich gelohnt, er hat den Ersatzventilator gefunden. Über das Gesicht des Elektrikers huschte nach genauerer Betrachtung ein kleines Lächeln. Er erneuerte seinen mitgebrachten Ventilator und plötzlich lief der Kompressor los.  Hurra, es dürfte klappen. Mit der Bezahlung sollen wir warten, er schaut morgen noch vorbei, ob alles in Ordnung ist. Feine Sache. Kurt ist nun mit dem Unterwasserschiff beschäftigt, er schleift, er bohrt, er kehrt, er poliert, spritzt mit Wasser etc.etc. PA293521-800 Das Angebot für die Politure de Casco muss noch besprochen werden, aber dies wird sich bis Freitag bzw. Montag hinziehen, da das Büro heute Umschulung(Betriebsausflug??) hat.

 

 

 

 

 

 

 

PA293525-800 Danach bekam Kurt das Angebot von der Marina für das Polieren, mit 10 Übergängen, davon 4 mit Polierpapier  N° 600,1200,1500 u. 2000 für 620.-€ Kein schlechter Preis, aber ich brauche nur einmal waschen Material kommt von mir, polieren und wachsen. Sein Vorschlag ist 2x polieren. ja ist Ok. Neues Angebot wird nachgeliefert.

Da wir ja schon eine Woche hier sind, sollten wir morgen aus dem Flat ausziehen, jedoch wäre es uns recht, wenn wir noch bis Montag bleiben könnten. Die Nachfrage bei Nancy ergab, dass wir pro Verlängerungstag 50,-$ oder 250,-$ für eine weitere Woche zu zahlen hätten. Wir  überlegen uns die Sache kurz und entschieden, dass wir uns für dieses Geld lieber eine Aircondition kaufen, damit wir an Board leben können und da auch der größere Teil  schon gereinigt ist. Somit genossen wir am letzten Abend noch ausgiebig das Swimmingpool. Das Wasser scheint uns auch schon etwas kühler ( 28°) zu sein oder kann es sein, dass wir uns schon akklimatisiert haben?.    

TMO Marina am Trockenen II

25-26.10.2010

Am Montag waren diverse Dinge zu kaufen. Paul – ein finnischer Segler – den wir über die Equinoxe kennen gelernt und welchen wir gleich nach unserer Ankunft kontaktiert haben, war pünktlich wie versprochen am Morgen an Board und wir starteten unsere Einkaufstour. Wir fuhren nach Barcelona in einen Shop, aber leider  hatten diese kein Junton Antifouling, so fuhren wir wieder zurück nach Puerto la Cruz und auch hier wurden wir nicht fündig, somit entschied ich mich, doch das nationale ANTIFOULING zu kaufen, Paul meinte, es ist richtig schwer also kann es nicht so schlecht sein. Der Preis war etwas günstiger als in Europa. Da Paul Paul der Finne mit seiner Archillesehne seit längerem große Probleme hat, hatte er einen Termin beim Arzt, Er ist 80 Jahre, lebt bereits seit 12 Jahren in Venezuela und baut zur Zeit einen Warran Katamaran. Paul´s Catamaran Da unser Wellenlager, welches wir erst vor 21/2  Jahren in Faro/Portugal nach 8 Jahren ersetzt haben nun wieder sehr verbraucht ist (der Atlantik läßt grüßen) war es nun ein Thema, wie kommen wir zu einen solchen. Zuerst ging ich ins Marina Büro, diese  verwiesen mich an einen Ship-Chandler in der Nähe, doch dieser konnte mir nicht helfen. Dafür konnte ich die Fahnen für Aruba, Bonaire u. Curacao bekommen. Dann ging es wieder zurück in die Marina und nochmals ins Büro um weitere Informationen zu erhalten. Wir trafen den Manager vor dem Büro und so nebenbei sagte er auf unsere Fahrräder blickend, wir sollen nicht zwischen dem Yard und dem Apartment hin- und herpendeln, da es um diese Jahreszeit (kurz vor Weihnachten) viel zu gefährlich ist und leicht gestohlen werden können. Wir versprachen die Räder im Boot zu lassen. Auf unsere Frage, ob es hier einen Volvo Pentaladen gibt bekamen wir folgende Antwort: Ja , gibt es im Zentrum! Er veranlasste ein Taxi zu rufen und erklärte dem Fahrer, zu welcher Adresse er fahren soll und dort angekommen, waren wir bei Culmins Motor?!?. Der zuständige Herr war sehr höflich und bemüht und leitete mich wieder weiter zu Auto Boat – Shop, aber auch hier wurde ich nicht fündig. Dieser Herr war auch sehr nett und hilfsbereit, er versuchte unerschöpflich herauszufinden, wo die Volvo Penta Vertretung ist und gab mir 2 Adressen. Die erste war ein Ship – Chandler, welche solche Lager hatte. Überraschenderweise hatte er auch ein Lager führ meine Welle mit 35mm, allerdings mit einem Außendurchmesser  von 50mm. Welch ein Wunder, den hier gibt es nur alles in Inches, aber siehe da, unser Lager hat außen ein Maß von 47,62 mm welches ein Zollmaß ist. Danke unseren Engländern. Ein Techniker erklärte mir, das man diese 2,38mm abdrehen kann, Ok, danke, falls ich nicht noch fündig werde komme ich auf das Angebot zurück. Weiter geht es mit demselben Taxi und wirklich am Ende der Halbinsel in der  Marina El Morro gibt es Volvo Penta, Die Dame war sehr höflich, jedoch mit der Kommunikation hatten wir für die wichtigsten Details einige Schwierigkeiten, aber mit dem Google Translater waren alle Unklarheiten bereinigt. Sie könnte mir diesen Teil in Europa bestellen und durch DHL kommen lassen. Lieferzeit eine Woche. Sie wird mir ein Angebot per E-Mail senden, welches ich am nächsten Morgen haben sollte. Wir fuhren noch einmal mit dem Rad in die Marina und auch hier wurden wir von einer Agentin angesprochen, die Räder nicht im Stiegen- Areal abzustellen. Wir durften die Räder diese Nacht in ihr Office stellen. Heute darf man das Swimmingpool wegen Generalreinigung nicht benützen, daher war Einkaufen angesagt, wir brauchen unbedingt Wasser und Obst.

26.10.2010: Heute morgen hatten wir wieder einmal keinen Strom und somit auch kein Internet. Ärgerlich, wenn man auf eine dringende Nachricht wartet, aber als um 10:00 Uhr der Strom wieder da war, gab es das versprochene E-mail auch nicht. Man muss wirklich hart daran arbeiten, etwas abwarten zu können. Dafür konnte ich im TMO-Büro einige E-Mails absetzen, wenn auch mit einigen Verbindungsproblemen. In der Zwischenzeit war der Kühlschrank Fritze da und stellte fest, dass der Ventilator im Eimer ist. Er baute diesen aus und sagte, dass er morgen wieder kommt. Ich hoffe er hat recht und bekommt den Ventilator, obwohl in meinem Hinterkasterl gespeichert habe, dass ich einen Ersatz habe, die Frage ist nur wo??. Die Hitze  trocknet auch viele Gehirnzellen aus oder hängt dies doch mit dem Alter zusammen – die Vergesslichkeit. Nach dem Mittagessen (gutes Steak mit viel Salat) ging es wieder ans Schleifen des Antifoulings. Danach wurde der ganze Rumpf mit Wasser gereinigt. Während meiner Arbeit am Boden kam ein Marine Mechaniker vorbei, und ich bat ihm das Wellenlager anzusehen und siehe da, er kam auf die Idee das Wellenlager 30×50 auf 47,62 abzudrehen, aber er müsste erst heraus finden wer ein solches Lager hat. Umgehend gab ich Ihm die Adresse wo ich diese gefunden habe. Es geht ja doch was voran. Entgegen aller guten Ratschläge fahren wir heute wieder mit den Rädern und banden sie bei einem Palmenstamm auf der Motorradecke an. Hier ist alles gut beleuchtet und die Security ist auch da.

TMO Marina am Trockenen I

23.-24.10.2010

Kurt gibt nun einen kurzen technischen Report der letzten 3 Tage:

Anfangs muss man sagen, dass jeder Wiederbeginn schwer ist . Es ist unglaublich wie alles vergammelt, wenn man für 5 Monate vieles nicht benützt  und im tropischen Gebiet ist. Zu allererst muss natürlich das Boot von außen gewaschen werden, um nicht den ganzen Treck in die Kajüte zu tragen, wo Karin gleich mit der Reinigung begann. Weiters mussten wieder verschiedene Dinge wie, Solarzelle, Rettungsinsel usw. an ihren Platz montiert werden und hierbei stellt man fest, dass diese und jene Zange od. Franzose eingerostet ist, da bleibt also nichts anderes übrig als mit WT 40 sprühen etc, ect. Der Kühlschrank wurde schon erwähnt – hat keine Funktion -, Gott sei Dank konnten wir unsere Gefrierbox aktivieren, aber auch da gab es anfängliche Schwierigkeiten. Nach dem ersten Versuch mit 12V startet diese nicht, müssen wir es halt mit 220V probieren;  aber das Bordnetz ist noch nicht angeschlossen. Kabel raus und an den Stromverteiler anstecken, aber der Stecker passt  nicht. Also ins Marina Büro und einen Adapter holen (Einsatz 40.-€) und Stecker wechseln. Nächstes Problem, unser Kabel hat nur 3 Pole aber der Stecker hat 4 Pole. Jetzt wird Spezialist herbei gerufen und dieser erklärt mir, wie das Problem zu lösen ist. War eigentlich logisch, aber besser fragen als etwas abbrennen. Hurra, die Kühlbox läuft an. Endlich kühle Getränke, das braucht man bei dieser Hitze. Später läuft sie auch wieder mit 12V an. Da es in der Marina auch WIFI gibt. brauche ich die Mac-Adresse von meiner externen WIFI Antenne, aber meine Computer sind in unserem Flat in der Bahia Redonda. Also Fahrrad auspacken und da keine Luft mehr in den Rädern ist, Pumpe raus und aufpumpen, was sonst? Nachdem alles registriert wurde, konnte ich auch ins Netz, jedoch musste ich später feststellen, dass nach Büroschluss der Server auch abgeschaltet ist und das bis Mooooontag. Super!!

Ich habe mich einer anderen Arbeit gewidmet und meinen Turbo genauer unter die Lupe genommen. Siehe da, er ist wieder eingerostet, obwohl ich diesen mit WT 40 eingesprüht hatte. Ein Volvo Penta Mechaniker in Faro/Portugal gab mir  seinerzeit diesen heißen Tipp. Es Ist nun bereits das 3x dass dieser fest sitzt. Ärgerlich: nun versuche ich diesen mit WT 40 wieder zu lösen, jedoch mit wenig Hoffnung.

Ich widme mich der nächsten Baustelle zu. Nach genauer Durchsicht der Seeventile sind 2 leider so fest., dass diese ausgetauscht werden müssen. Mal sehen ob wir diese hier bekommen, den unsere sind in mm angegeben und hier gibt es fast nur Zoll, Heute fing  ich an mit dem Antifouling schleifen, aber als ich meine Schleifmaschinen einsetzte musste ich feststellen, dass diese nicht richtig laufen, Ach ja, hier gibt es 60Hz, also Umformer anwerfen, doch auch hier hat es etwas bei der Leitung. Nachdem ich die Geräte direkt an den Umformer anschließe, laufen diese. Karin ist natürlich am Wäschewaschen, was das Zeug hält. Auch sie muss die Lauge immer händisch ablassen, da die Laugenpumpe mit 60Hz nicht läuft. Zeitaufwendige Schwerarbeit, sie muss ja alles Wasser auffangen und dann in den Abguss schütten.

Ja und da sagen so manche Freunde, was macht ihr die ganze Zeit??

Nun gebe ich (Karin) noch meinen Senf dazu: Also das mit dem halben Samstag und Sonntag am Swimmingpool verbringen, konnte ich mir abschminken. Frühmorgens aufstehen, Frühstück machen, ein bisschen zusammenräumen und ab geht die Post. Rauf aufs Fahrrad, rein in die Pedalen, 12 Stufen die Leiter hoch, 1x in die Hände gespuckt und rein ins Gewühl. Wäsche, Polster, Wohnzimmergarnitur, Schlafmatratzen alles raus, Essigwasser her, schruppen, waschen, säubern. und das von 8:00 – 18:00 Uhr. Die aufgeweichten PA293537-800 Finger erholen sich in der Mittagszeit von 13:00 – 14:00 Uhr. Das HIGHLIGHT des Tages, denn das Essen ist nicht nur sehr gut, sondern so billig, das ich hier nicht kochen brauche. Für 2 Menüs (viel Fleisch und Salat) mit 2 Bier, 1/2 l frischem Melonenjuice und Kaffee bezahlen wir 88.-BF (= 8,80 €), Am Abend rauf aufs Rad, rein in die Pedalen, ein Stockwerk hoch, rein in den Bikini, ein Stockwerk runter, ein paar Schritte hoch, duschen und rein ins kühle Nass (30°). Herrlich!!! Obwohl wir Kabelfernsehen haben, sehen wir uns nur die CCN-News an und verschwinden nach einem kleinen Snack in die Betten. Und aus!

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