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Bahia Redonda Marina I

09. – 10.11.2010

Der Tag fing gut an. Luis, ein symphatischer Typ  erschien pünktlich um 08:00Uhr. Kurt zeigte ihm seine Arbeit, zuerst waren noch einige Edelstahlteile zu polieren und danach reinigte er gründlich und im Sauseschritt das ganze Deck mit Pflegeshampoon.Luis Die geplante Arbeitseinteilung für heute wurde daher wieder total umgeworfen. Kurt fing an das Teak-Deck zu schleifen, denn das hat unter der sengenden Sonne erbärmlich gelitten.Arbeiten ist schön

 

 

 

 

 

 

 

Der Abzieher 

 

Als Luis mit seinem Teil fertig war, half er bei Kurt weiter. Mittags wurde durchgearbeitet, weil der arme keine Jause mit hatte. Ich gab ihm zwischendurch Kuchen zu essen und Wasser zu trinken. Er arbeitet wirklich so fleißig, dass wir ihm statt der ausgehandelten 100,- Bolivar 130,- (13.- €) geben. Pro Tag versteht sich. Um 16:00 Uhr war für ihn Dienstschluss, Kurt muss noch einiges tun. Im Supermarkt bekam ich heute wieder kein Brot, wir sind schon knapp. Gott sei Dank, dass ich arabisches Fladenbrot gekauft habe, so müssen wir nicht hungern. Nachmittags versuche ich Trinkwasser zu bekommen, es ist wirklich kein einfaches Leben hier, was das Einkaufen betrifft.

Und am Abend war das Teak Deck geschliffen und gereinigt und ich schwöre, ich gebe nur mehr mein Teak Wonder darauf und lasse mir kein anderes Produkt mehr anhängen. 4 Jahre hatte ich kein Problem es zu beschaffen, doch auf den Kanaren bzw. in Teneriffa hatte ich keines mehr und es war auch keines zu bekommen. So redete der Shipchandler  mir, das Teak-öl von Hempels ein und schon war alles im Eimer. Uli von der Tabaluga sagte mir damals “das wird später alles fleckig” und so war es auch in den letzten 2 Jahren. Aber jetzt ist Schluss damit, denn in Trinidad entdeckte ich mein Lieblings-Teakwonder bei Budget und kaufte mir gleich eine 5kg Dose. Am Abend begutachtete ich dann die Deckswäsche von Luis, er war nämlich viel schneller als ich. Alles klar, da fehlen noch ´viele Feinheiten, aber die werden wir morgen angehen.

10.11.2010

Es klopft jemand draußen, ich komme aus meinen Tiefschlaf, was ist los? Es ist 7:30 Uhr und Luis ist schon zur Stelle. Uff, aber schnell in die Hose, das gute ist das man hier nicht mehr zum Anziehen braucht. Sogleich reinigten wir gemeinsam die Plicht und dabei sah Luis, auf was es da ankommt. Danach ging er nochmals das ganze Deck durch.  Ich schwang   mich auf mein Rad und trat in die TMO Marina, um meinen Stromstecker zurückzugeben und da bekam ich auch meine 40.-€ Einsatz wieder zurück.TMO Fee für alles

TMO George Manager

 

Gleichzeitig  verabschiedete ich mich  von allen. Am Weg zurück traf ich Paul und plauschte mit ihm noch Weilchen. Beim Gemüsestand kaufte ich noch ein paar Zitronen, den heute Abend kommt ja die Equinoxe Crew und das muss ja gefeiert werden. Zurück am Boot begann ich mit dem  Streichen des Teaks, natürlich mit meinem Teak Wonder!!!  Luis begann das Deck zu polieren.

1. Lage Teak Womder

Am Nachmittag waren wir noch den Schlüssel für das Apartment der Equinoxe holen und wir waren total begeistert von diesem Luxus. Von der Terrasse aus gibt es einen wunderschönen Ausblick in das Hafengelände und zum Paseo de Colon. Also wenn ich das mit unserem angemieteten Apartment von damals vergleiche, wohnten wir in einer Absteige und dies zum gleichen Preis. Pech gehabt, aber es freut uns für Berthold und Christl. Nun ist es bereits 23:30 Uhr, sie müssten schon längst hier sein. Normalerweise sind wir um diese Zeit schon im Land der Träume.    

TMO an Land u. im Wasser

07. – 08.11.2010

Heute Sonntag fanden die letzten Vorbereitungen “für zu Wasser gehen” statt. Folgende Arbeiten mussten noch abgearbeitet werden: Anbringen der Zinkanoden an Kiel, u. Welle, zwei kleinere Stellen mussten noch mit Gelcoat  ausgebessert werden, beim Motor musste der Seewasserkühlkreislauf geprüft werden und der Turbo wieder geschlossen werden, die Fender  und die Leinen zum Anlegen vorbereitet werden und zuletzt  aufräumen am Boden, wie Wasserschlauch etc. Es ging alles ohne Probleme außer das die Seewasserpumpe nicht anlaufen wollte. Ich sagte zu Karin, sie soll den Motor wieder abstellen, jedoch die Elektrik wollte das nicht ausführen. So Karin bitte in den Motorraum um den Wasserschlauch zu halten, womit  die Kühlung gespeist  wurde. Ich an Deck, aber das Ding will nicht, also wieder runter in den Motorraum. Es wurde hektisch. Wo ist den nur der Not aus? Ja es gibt ihn, doch man braucht diesen ja nie, also dann Dieselhahn abdrehen und schon ging der Motor aus. Nach kurzem Studium der Betriebsanleitung war alles OK. Nach nochmaligen Versuch konnte ich zwar die Pumpe wieder in Gang bringen, aber es war mir nicht möglich, die beiden Schrauben zum spannen zu lösen, um den Keilriemen zu erneuern. Dieses Problem ist noch zu lösen.  Am Abend fuhren wir noch zu einem Supermarket, leider ohne großem Erfolg. Es gab fast kein frisches Obst oder Gemüse mehr und auch kein Soda. Bier gab es nur light  in 0,195 l Flaschen. Dies ist nicht  einmal ein Tropfen auf einem heißen Stein – meinte Kurt -, weswegen wir hauptsächlich zum einkaufen fuhren. “C`est la Vivre” Abends an Deck nahm ich stillen Abschied von der Umgebung. Es ist so dunkel hier und doch sieht man Lichter am gegenüber liegenden Bergrücken.  Trotz Freude bald wieder im Wasser zu sein, machte sich ein komisches Gefühl breit, wieder einmal einen Standort zu wechseln, der bereits zur Heimat wurde.

08.11.2010

Kurz vor 08:00 Uhr kam der Yard Manager und informierte uns, dass wir in 15 Minuten gekrant werden. Der Morgenkaffee wurde nun ein bisschen hastiger getrunken, der restliche Müll in Windeseile eingesammelt und schon ein paar Minuten später gingen wir von Bord. Es geht los Das sirenenartige Geräusch des Kranes war schon hörbar und gleich darauf wurde die Aleppo von den Hebegurten empor gehoben. Kurt wartete bereits mit der restlichen Antifouling Farbe in der Hand und strich noch schnell über den Boden vom Kiel, und über die kleinen Flächen wo die Stützen waren.  Der Kranfahrer wartete verständnisvoll eine Weile, bevor es dann endgültig zu Wasser ging.

Letztes Antifouling

 ready to Go

 

 

Gespräch zw. Kurt u. Kurt

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir tratschten noch ein wenig mit Kurt und Heike von der Skorpio, die uns auch noch ein Stückchen begleitete und ein Abschiedsfoto machte. Als die Aleppo im Wasser war, durften wir  wieder an Bord, warfen die Leinen und gaben die Fender nach außen von der Reling. Langsam lösen sich die Gurten, die Aleppo ist nun auf sich selber angewiesen und wiegt sich friedlich im Wasser hin und her. “Adios” TMO Marina, DANKE, ihr ward ein tolles Team.  Ab ins Wasser

Es ist so weit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Langsam machten wir uns mit unserer neuen Situation der schwimmenden Aleppo vertraut – ein tolles Gefühl – doch müssen wir erst alles prüfen, ob alles dicht ist und der Turbo sich vielleicht doch noch einschaltet. Kurt gab mehrmals Vollgas, probierte dies und jenes, aber ohne Erfolg. Wir fuhren in die Bahia Redonda Marina ein und hoffen, dass  die Belegschaft uns wahr nimmt und uns den ausgesuchten Platz genehmigen. Bingo!!! Edgar und Fred helfen uns beim Anlegen. Sofort wurde die Arbeit wieder aufgenommen, denn jetzt kommt die Kosmetik dran, aber vorher noch zur Anmeldung ins Marina Büro. Deposit für Stromadapter und für die Schlüssel der Nassräume  hinterlegen und die MAC Nummern für die beiden WIFI Antennen anmelden. Für 2 Wochen kostet der Internet Anschluss € 3,5.- Bis alles angeschlossen war und funktionierte, verging jede Menge Zeit. Danach musste das Einladungsschreiben für Renate eingescannt werden, damit ich dieses per Email verschicken kann. Der Scanner in unserem Reisebüro funktionierte aber nicht, also in den nächsten Shop, auch hier war es nicht möglich, also hoch ins Marinabüro. Plötzlich kommt Alexandra vom ersten Büro mit der Mitteilung, dass der Scanner jetzt funktionstüchtig ist und es stimmte sogar. Danke Alexandra!! Danach wurde alles weggeschickt. Nach mehreren Versuchen über Skype mit Renate, ob auch alles angekommen ist, war der Tag auch schon fast gelaufen. Noch schnell einige Stecker  bei den Stromkabeln anbringen und endlich zusammenräumen. Das abendliche Schwimmen im Swimmingpool fällt heute aus, da es Montags immer saniert wird und  für Badegäste geschlossen ist.

TMO Marina an Land VIII

05. – 06.11.2010

Heute war wieder einmal früh aufstehen angesagt. Ich begann mit dem Polieren der Außenhaut  kurz vor Sonnenaufgang und war gerade mit der Sonnenseite fertig, als es wieder heiß wurde. Zudem hat sich um 7:30 ein Arbeiter (Gustavo) bei mir gemeldet und zu zweit ging es recht hurtig dahin. Da wir am Montag um 8:00 Uhr ins Wasser gehen, musste ich meine Liegeplatzkosten usw. schon heute begleichen, da Samstag und Sonntag das Büro geschlossen ist . Gegen Mittag war das Polieren abgeschlossen und die Aleppo steht strahlend da in ihrem neuen Glanz. Das tut nicht nur ihr gut, sondern auch der Eigner hat seine Freude. Ich habe dann noch das restliche Antifouling verstrichen, und zwar im Bereich des Wasserpasses, der Schraube und dem Ruder. Gutavos bei der Arbeit Unser brave Gustavo hat mit dem Polieren der kleineren Edelstahlteile begonnen. Am Spätnachmittag fuhr ich nochmals in die Bahia Redonda um Bolivar zu wechseln. Karin hat seit 2 Tagen ihren ganz normalen Alltag in der Kombüse bzw. im Innenschiff zu bewältigen (Fleisch säubern, zerlegen und tiefkühlgerecht einpacken, Gemüse waschen, schneiden, einpacken und zwischendurch kochen). Am Abend gab es bei einem Bierli noch ein Tratscherl mit Gabi und Heike im Restaurant.

06.11.2010  Pünktlich um 07:30 Uhr war Gustavo zur Stelle, damit durfte wieder in die Hände gespuckt werden. Kurt war – zu meinem Leidwesen – damit beschäftigt, seine Stauräume in der Lager und Gästekoje zu reinigen. KaosKaosTotal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles was da drinnen irgendwie verstaut wurde, wurde ausgeräumt und im schön mit Essigwasser geputzten Salon abgelegt. Angefangen von Matratzen, Werkzeug, Dosen, Schachteln, Koffer, Trolleys, Riesenkartons (Garage für die Räder) und vieles mehr. Meine Laune sank fast auf den Nullpunkt. Dann wurde wieder  verstaut, neu verpackt, ja sogar Teile weggeworfen, mein Gott was hebt man so alles auf?!  Kurt`s Lieblingskojen wurden fertig gesäubert und wieder vollständig eingeräumt  Doch am Abend war der Salon wieder alle OK.

TMO Marina an Land VII

03.-04.11.2010

In der Früh war ich einmal Checken wie weit es mit meinem Wellenlager ist. Da gestern der heftige Regen war, stand alles still, aber nach dem Mittagessen wird es eingebaut. Nun ja, dann warte ich noch mit der letzten Antfioulinglage im Anströmbereich. Das heißt der Bereich vom Wasserbass ca. 0,70 cm darunter. Dafür habe ich mich entschlossen  die Außenhaut Aussenhaut polieren doch an Land zu polieren und. nicht im Wasser, d.h. unser Krantermin wird der Montag sein. Das Waschen war ja kein Problem, aber jetzt beginnt die Knochenarbeit. Nach dem Mittagessen haben sie das Wellenlager eingebaut. Super, Super Arbeit. Ich begann danach die Polierarbeiten. Gegen 16:00 kam Kurt von der Skorpion und wir tauschten einige Erfahrungen aus, aber wir beschlossen, dass wir unsere Unterhaltung eigentlich im Marina Restaurant am Abend fortsetzten könnten, was wir auch machten,

I

Ich Karin, war heute mit Gabi und Heike am großen Markt im Zentrum. Wir setzten uns in ein Sammeltaxi, der nur diese Strecke fährt und zahlten pro Person 3,- Bolivars (=0,30 Cent). Sie zeigten mir den Gewürzshop, eine Bäckerei – wo es Paniermehl gibt -, kauften zum günstigen Preis Rinderfilet und Hühnerbrust im Frischfleischcorner, viel Obst und Gemüse. Es gibt auch eine Fischhalle. Der Markt ist sehr sauber, sah fast keine Fliegen und die Verkäufer sind überhaupt nicht aufdringlich. Zum Abschluss genehmigten wir uns einen frischgepressten kühlen Jugo (=Fruchtsaft um nur 5,- Bolivar) bevor wir in eine feinere Bäckerei außerhalb des Marktes, wo wir ofenfrisches Bagini-Brot bekamen. Es gibt da auch Mehlspeise und Kleingebäck, die lecker aussieht. Somit habe ich wieder was Neues in Erfahrung gebracht.

04.11.2010 Tagesbeginn 5:30 Uhr, oh Schreck, was habe ich nur angestellt?. Aber es muss sein, den wenn die Sonne vorne  auf die Außenhaut scheint, kann man ein Polieren vergessen. Der Mann, der mir zum Polieren versprochen wurde,  war nicht frei, sollte aber morgen kommen. Bis 11:30Uhr ging es ganz gut voran, aber dann musste eine Pause eingelegt werden und ich tauchte ein in unserem kühlen Salon. Kurz vor 12:00 Uhr war ich im Marina Büro, um unsere Rechnung zu checken. Danach war Mittagessen an Bord angesagt. Die Arbeit  konnte wieder beginnen. Um 15:30Uhr fuhren wir mit unseren Drahteseln in die Bahia Redonda Marina um zu eruieren,  ob unser Transfer schon angekommen ist. Leider noch nicht, ich habe den Feiertag von zu Hause nicht einkalkuliert. Zwischendurch schauten wir uns um einen guten Liegeplatz für Montag um, denn da geht es endlich ab ins Wasser. Am östlichen Steg endeckten wir auch die Aroha, sie ist Österreicherin u. er ist Franzose, ist jedoch schon 13 Jahre in Österreich. Aufgrund des angesagten Hurrikans, durften sie seit einer Woche nicht auslaufen, da der Hafen gesperrt war, aber morgen früh wollen sie mit einigen franz. Booten auslaufen. Ihr Weg geht über Tartuga, Bonaire, Curacao. Da sie am 13.12.2010 in Panama sein müssen und jetzt viel Zeit verloren haben, müssen sie Los Roques wohl auslassen. Im Supermarkt ist es uns gelungen, ein Flat für Equinoxe am 10.11. zu reservieren. An der Bar gönnten wir uns noch 2 kühle Bierlis und einen Jugo, bevor es wieder zurück ins Yard ging. Ich polierte noch ein Feld an der Außenhaut, dann war es auch schon dunkel. Nach dem Duschen gab es Abendessen an Bord (hmmm, gute Brettel Jause)). Der Tratsch an der Bar mit der Skorpio Crew blieb heute aus. Alle waren müde.

TMO Marina am Trockenen VI

01.- 02.11.2010

In der Früh ging es gleich ins Büro um die 50% Anzahlung für die Reparatur am Wellenlager zu machen, welche ich am Donnerstag bei der Vertragsunterzeichnung übersehen bzw, überhört habe. Dadurch wurden am Montag auch keine Aktionen von der Marina unternommen. Spanisch ist halt so spanisch für mich. Vertraglich geht hier alles nach einem bestimmten Schema. Schriftlicher Antrag für ein Angebot einer Reparatur, dann kommt ein Fachmann und besichtigt was zu reparieren ist, erst dann wird das Angebot erstellt. Jetzt muss die Reparatur in Auftrag gegeben werden und 50% des Angebotes sind voraus zu zahlen. Ja, so läuft das hier. Meine zweite Frage war, wer die Planen bei der Equinoxe entfernt hat? Nach einigen Telefonaten wurde ich aufgeklärt, dass laut Wettervorhersagen ein Sturm angesagt wurde und aus Sicherheit hat man sie entfernt, den für die Insel Margarita war der Hurrikan Thomas angesagt, welcher allerdings nur in St. Vincent einigen Schaden angerichtet hat. Hier bei uns war aber nichts zu spüren, es gab weder Regen noch Wind, es war nur so fürchterlich  heiß.

Als ich zurück am Boot war, kamen auch schon die Mechaniker um das Wellenlager auszubauen. Super Arbeit wurde geleistet. Die Arbeiter hatten sämtliches Spezialwerkzeug mit hydraulischer Presse usw. Im Ruckzuck war der Propeller abgezogen und das Lager herausgepresst. In Portugal bei der Spezial Volvo Penta Werkstätte hatte man dieses Werkzeug nicht, daher mussten sie das Ruder abbauen, um die Welle herauszuziehen und das Lager herauspressen zu können. Doch so einfach kann es gehen, wenn man nur das richtige Werkzeug hat.

Danach bat ich den Mechaniker, ob sie mir nicht helfen könnten, mein Seeventil zu entfernen, leider hatten auch sie trotz  größerem Werkzeug keine Chance. Das heißt, es muss ein neuer Arbeitsauftrag gemacht werden und oben genannte Prozedur  ist wieder zu machen. Das Angebot ist morgen um 9:00 Uhr fertig. Somit machten wir uns fertig, um uns nach Seeventilen umzusehen und da auch der Vorrat an Bier, Soda u. Wasser erschöpft war, konnten wir dies auch gleich mit besorgen.

Wie wir mittlerweile erfahren haben gibt es hier doch einen Baumarkt “EPA” in der Nähe vom Placa de Major und nicht unweit vom Auto und Bootcenter entfernt. Also fuhren wir nach dem Mittagessen zum Supermarket und zum EPA, wo wir alles bekamen. Am Abend trafen wir Kurt, Gabi und Heike im Marina-Restaurant und tauschten angeregt Erfahrungen aus.

02.11. 2010

In der Früh war der erste Weg ins Büro. Vertrag unterschreiben, vorausbezahlen  und sogleich wurde wieder mit der Arbeit begonnen, Nach langen vergeblichen und kräfteraubenden Versuchen musste das Ventil erhitzt werden, erst dann ging es – noch immer sehr mühsam – auf. Weil der Bordeinlass leicht korrodiert war, hat man mir nahegelegt auch diesen auszutauschen. Da der Auftrag nur für die Arbeit abgeschlossen wurde, musste ich die Teile selbst besorgen. Also rein in das Taxi und zum Auto Boot Center und wieder zurück und schon konnte es losgehen. Da es bereits schon 11:15 Uhr war musste die Mittagszeit abgewartet werden. Punkt 13:00Uhr waren alle da und alles lief ohne weitere Probleme, ja fast wie am Schnürchen. Kurz vor dem Ende der Arbeiten verdunkelte sich plötzlich der Himmel, der Wind riss an der Plane und Karin meint vor dem Computer sitzend, da bekommen wir jetzt wohl Sturm.

Ich, Karin rannte an Deck, blickte den Himmel hoch, die Wolken schienen zu fliegen, heftiger Wind kam diesmal von der anderen Richtung, es schien die Welt unter zu gehen. Ich verstaute was zu verstauen war, sah die Arbeiter laufen, alles was nicht festgebunden war flog umher und bald setzte auch der Regen ein. Starker Regen Der heftige Sturm dauerte ca. 30 Minuten, der Himmel färbte sich  ein in grau und dann kam ein schauerartiger  Regen und Gewitter. Um knapp 16:00 Uhr war es so dunkel wie vor Einbruch der Dunkelheit. Das Wetter hielt an bis ca. 21:00 Uhr, aber nun wird es ruhiger und es scheint sich in einem Landregen zu verwandeln. Zur Freude der Bevölkerung, denn sie warten hier schon lange auf diesen Regen.

 

 

 

Lt. Aussage des Werkstättenleiters wird das neue Wellenlager morgen.montiert.

 

Nach dem Regen

                                         Normale Wetterlage am Tag danach

Wetter
Orte:
26. Januar 2022, 17:18
Wolkenlos
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10°C
Gefühlte Temperatur: 9°C
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